30.10.2014
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Jüngster Helikopter aus der Produktion von Airbus Helicopters EC135 T3/P3 erhält EASA-Zulassung

Mit der EASA-Zulassung für die neueste EC135-Version, die EC135 T3/P3, leitete Airbus Helicopters ein neues Kapitel seiner erfolgreichen, zweimotorigen Musterfamilie ein.

EC135T3

Mehr Leistung im Gebirge und sparsamere Triebwerke. Die neue EC135 T3/P3 erhielt jetzt ihre EASA-Zulassung. Foto und Copyright: Charles Abarr/Airbus Helicopters  

 

Die EC135 T3/P3 tritt in die Fußstapfen der erforeichen T2/P2-Version, die bereits ihrerseits neue Standards in puncto Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit setzen konnte. Der Buchstabe T steht für den Arrius2B-Antrieb von Turbomeca, das P steht für das PW206-Triebwerk von Pratt & Whitney Canada; der jeweilige Kunde/Betreiber entscheidet, welche der beiden Triebwerkversionen er bevorzugt.

Derzeit fliegen weltweit mehr als 1200 EC135, rund die Hälfte davon in der Luftrettung. Gemeinsam hat die Flotte mehr als drei millionen Flugstunden geloggt.

Beide neuen Antriebe, das Arrius 2B2plus von Turbomeca, Frankreich, und das PW206B3 von Pratt & Whitney Canada, wurden unmittelbar vor EASA-Zulassung des Helikopters zertifiziert. 

Bei der EC135 T3/P3 handelt es sich um eine gegenüber den jüngsten Versionen T2+ und P2+ nochmals aufgewertete Version mit einem größeren Hauptrotor, die auch unter Hot and High-Bedingungen mehr als 200 kg zusätzliche Zuladung aufnehmen kann und auf Meereshöhe im Einmotorenbetrieb ein Plus von 70 kg Zuladung locker verkraftet. Das ist insbesondere für schwierige Rettungsmissionen, sowohl im gebirge als auch über See, von großer Relevanz. Die Triebwerke sind dank einer neuen FADEC-Software einerseits erheblich leistungsstärker, andereseits aber auch sehr viel sparsamer als die bisherigen Antriebsversionen. Im Cockpit wird der Pilot von einem Garmin GNT 750 unterstützt. Laut Dr. Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland, verkörpert die EC135 T3/P3 die hohen Anforderungen für morgen, nicht nur in Bezug auf Leistung und Sicherheit sondern auch in punkto Zuverlässigkeit und Effizienz.

Bisherige EC-135-Versionen können auf die T3/P3-Varianten umgerüstet werden.



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