31.10.2014
aerokurier

Kamerahubschrauber bei Großübung DLR-Hubschrauber liefert Luftbilder im Katastrophenfall

Im Rahmen des Projektes VABENE unterstützte das DLR bei einer großen Katastrophenübung im Landkreis Potsdam-Mittelmark das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit Kameraysystemen auf dem DLR-Hubschrauber BO 105.

DLR-Hubschrauberkamera BO105

Das Kamerasystem Vabene ist in einem Gehäuse auf der linken Seite der BO 105, oberhalb der Kufe, angebracht. Foto und Copyright: DLR  

 

Ende Oktober übte die Medizinische Task Force (MTF) des Bundes, wie Verletzte bei Großschadenslagen bestmöglich versorgt werden können. Dabei wurden die Mitarbeiter und zahlreichen Helfer des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz vom DLR-Hubschrauber BO 105 unterstützt. Insgesamt waren 130 Helferinnen und Helfer, 120 "Verletzte" sowie 32 Fahrzeuge an der Großübung auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin, im Landkreis Potsdam-Mittelmark, beteiligt. 

Neben bodengestützter Sensorik zur Verkehrserfassung kam auch ein hochauflösendes Kamerasystem auf dem Forschungshubshrauber des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Es lieferte präzise Lagebilder der Übung.

Das Kamerasystem gehört zum Projekt VABENE++, das als leistungsfähiges Unterstützungstool für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen oder Großveranstaltungen entwickelt wird. Ziel ist die Rettungslogistik sowie auch die umliegenden Verkehrsströme selbst unter extremen Bedingungen effizient zu leiten und Einsatzkräfte schnell an ihren Einsatzort zu bringen.

Die beim Forschungsprojekt VABENE ++ zusammenarbeitenden DLR-Institute für Verkehrssystemtechnik, Methodik und Fernerkundung, Kommunikation und Navigation, Hochfrequenztechnik und Radarsysteme  sowie das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum weden dabei aktiv durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.

Die Luftbilder wurden während der Großübung mit einem außerhalb der Zelle an der BO 105 installierten 4k-Kamerasystem gemacht, dann an Bord weiterverarbeitet und per Mikrowellenkink direkt zum Gebäude der Einsatzleitung übertragen. Der DLR-Helikopter mit Testpilot Sebastian Soffner flog dabei insgesamt drei Stunden über dem Einsatzbgebiet und das System dokumentierte auch den Aufbau und die Abläufe eines Behandlungsplatzes für die "Verletzten".



Weitere interessante Inhalte
Erstmals Airbus-Muster in der Flotte WIKING Helikopter Service erhält ihren ersten H145

27.10.2016 - WIKING Helikopter Service hat in Donauwörth heute ihren ersten H145 von Airbus Helicopters in Empfang genommen. Der Hubschrauber ist der erste H145 der speziell für den Einsatz über See ausgerüstet … weiter

Übergabe in Düsseldorf H145 für die Polizei in NRW

08.09.2016 - Landes-Innenminister Ralf Jäger übergab in Düsseldorf den ersten von insgesamt sechs neuen Airbus Helicopters H145 an die Fliegerstaffel der nordrhein-westfälischen Polizei. … weiter

Airbus Helicopters Pegaso ist erster H175-Nutzer in Amerika

24.08.2016 - Airbus Helicopters hat die erste H175 ausgeliefert, die in Nord- und Südamerika betrieben wird. … weiter

Airbus Helicopters friert Konfiguration ein H160 hat Flugbereich voll eröffnet

29.07.2016 - Nachdem die Grenzen des Flugbereichs erflogen sind hat Airbus Helicopters die Konfiguration der H160 eingefroren. Die Tests mit zwei Prototypen gehen weiter. … weiter

Neue Hubschrauber Heli-Expo 2016 in Louisville

26.04.2016 - Trotz Talfahrt des Ölpreises schwächelt die Wirtschaft, auch der Hubschrauberabsatz ging 2015 um 20 Prozent zurück. Dennoch präsentierten sich die Hersteller auf der Heli-Expo mit neuen, innovativen … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

aerokurier 12/2016

aerokurier
12/2016
23.11.2016

Abonnements
Digitalabo
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Pilot Report Me 262
- Reise: Südwest-Frankreich
- Pilot Report Remos GXiS
- Trixy Spirit
- Flugzeug einmotten
- Ventus Generation 3
- Fliegen über der Kalahari

Gebrauchtflugzeuge, Luftfahrtzubehör, Reiseangebote und vieles mehr:

aerokurier Online-Markt

aerokurier iPad-App