20.01.2009
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ADAC-Luftrettung Bilanz 2009 - 20090120ADAC-Luftrettung fliegt 2008 mehr Einsätze als je zuvor

Die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung verbuchten 2008 mit 45043 Flügen einen neuen Einsatzrekord. Der Zuwachs lag bei 6,7 Prozent.

Bei durchschnittlich 123 Rettungsflügen pro Tag konnten die Gelben Engel der Luft über 40000 Patienten versorgen. Einer der Gründe für den starken Anstieg der Einsatzzahlen der Flotte war laut ADAC unter anderem ein steigender Mangel an Notärzten vor allem in ländlichen Gebieten.

Die meisten Primäreinsätze musste Hubschrauber "Christoph 31" in Berlin mit 3 194 Missionen absolvieren. „Christoph Europa 1“ in Aachen folgt mit 1 973 Einsätzen vor "Christoph 10" in Wittlich mit 1782, "Christoph 20" in Bayreuth mit 1 775 und „Christoph 5“ in Ludwigshafen mit 1 774 Einsätzen. Die meisten Intensivtransporte leistete "Christoph Hansa" in Hamburg mit 1 799.

Bei über der Hälfte aller Einsätze (51,8 Prozent) handelte es sich den Angaben zufolge um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Bei rund 15 Prozent aller Einsätze wurden die Gelben Engel zu Unfällen gerufen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten. 11,8 Prozent der Hubschraubereinsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen.

Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter in 33 Stationen und Verwaltung und arbeitet dabei eng mit Ärzten und Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen.




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