05.12.2016
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FlughafenQuo Vadis, Kassel-Calden?

Die Linke, die Freien Wähler und die Piraten haben die Umwandlung des Flughafens Kassel-Calden zu einem Verkehrslandeplatz beantragt. Die Regierungsfraktionen von CDU und B`90/Die Grünen in Hessen beschlossen nun eine Bewertung des Flughafens für 2017.

Kassel Calden

Eine Evaluierung des Kassel Airport steht für 2017 an. Foto und Copyright: Hans Haas/BFP  

 

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Im Koalitionsvertrag der Hessischen Landesregierung heißt es dazu: „Im Jahr 2017 wird die Entwicklung des Flughafens seit seiner Inbetriebnahme umfassend evaluiert. Dabei wird nicht nur die Erreichung der vorgenannten Ziele zur Reduzierung des Defizits, sondern die dann absehbare Entwicklungsperspektive des Flughafens kritisch überprüft. Sollte diese Evaluierung nicht zu einem positiven Ergebnis kommen, wird ausdrücklich keine mögliche Maßnahme ausgeschlossen.“ Gleichzeitig warnen andere Stimmen aus der Politik, dass eine Herabstufung das Aus für den Airport bedeuten könnte, da der Flugbetrieb mit größeren Maschinen dann nicht mehr möglich sei. Unter Umständen könnte es dazu führen, dass die mit dem Flughafen Kassel zusammenhängenden 3000 Arbeitsplätze dadurch in Gefahr wären.

Um dem entgegenzuwirken verhandelt die Geschäftsführung des Kassel Airport aktuell mit mehreren möglichen Partnern über Angebote für den Sommer 2017. Sicher ist bereits, dass mit Aegean und Sundair zwei neue Fluggesellschaften in Kassel begrüßt werden können. Aegean wird zweimal wöchentlich von Ende März bis Mitte Juni 2017 Flüge von Kassel nach Athen anbieten. Die junge deutsche Airline Sundair fliegt kommendes Jahr wöchentlich insgesamt 13 beliebte Ferienorte an. Als weitere Sonderreiseziele haben sich mit Globalis, DERTOUR, Schauinsland und Mundo große Reiseunternehmen mit mehreren Terminen für 2017 angemeldet. „Das neue Angebot regelmäßiger Flüge in attraktive Sommerreiseziele ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Flughafens. Der Tourismus ist in der öffentlichen Wahrnehmung eine wichtige Säule für den Airport Kassel“, erklärte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Flughafenaufsichtsrates. 


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