30.01.2014
aerokurier

Neue Mannschaft und bessere InfrastrukturCharme-Offensive in Speyer

Der Flugplatz Speyer poliert sein Image auf. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Betreibergesellschaft FSL kürzlich die Einweihung des neuen Tower- und Abfertigungsgebäudes auf der Ostseite des Landeplatzes. Eine neue Mannschaft steht für mehr Kundenfreundlichkeit.

Die Fertigstellung des Gebäudes bedeutet gleichzeitig den Abschluss der wichtigsten Ausbaumaßnahmen, was insbesondere die Verlängerung der Asphaltbahn von bisher rund 1200 auf jetzt 1677 Meter Länge beinhaltete. Der Ausbau soll in erster Linie der Business Aviation zu Gute kommen. Hierzu werden im neuen Hauptgebäude zukünftig sogar Tagungsräume für Konferenzen sowie Ruheräume für Besatzungen bereitgestellt.

Der Betreiber lud die ortsansässigen Luftfahrtunternehmen, Schulen und Wartungsbetriebe dazu ein, sich bei der Eröffnung der Öffentlichkeit zu präsentieren - ein Angebot, das von vielen Besuchern aus der Region gern angenommen wurde.

Besonders erfreulich für Privatpiloten ist, dass sich nicht nur die Infrastruktur in Speyer verbessert hat. Der seit einem Jahr als Geschäftsführer tätige Roland Kern, selbst PPL-Inhaber, misst der Privatfliegerei in Speyer eine besondere Bedeutung bei. War der Verkehrslandeplatz in der Vergangenheit bei den Piloten eher am unteren Ende der Beliebtheitsskala angesiedelt, so weht dort nun ein frischer Wind. Auf der Frequenz 118,07 MHz herrscht ein zuvorkommender Umgangston. Das Team um Roland Kern schätzt die Piloten als zahlende Kunden und gern gesehene Gäste – unabhängig von der Abflugmasse ihres Luftfahrzeugs.

Um dies zu realisieren entschied sich Kern, mit einer völlig neuen Mannschaft anzutreten. So finden sich seither im Tower junge und motivierte ATPL-Piloten. In der Geschäftsleitung der Betreibergesellschaft (FSL Flugplatz Speyer / Ludwigshafen GmbH) versucht man die Interessen von Piloten, Luftfahrtbetrieben und Anliegern so gut es geht zu berücksichtigen. Die Einrichtung eines kontrollierten Luftraumes scheint im Moment nicht zur Debatte zu stehen.

Damit könnte es gelingen, Speyer jenen Stellenwert zukommen zu lassen, der dem attraktiv gelegenen Platz eigentlich zusteht. Wo sonst in Deutschland kann man vom geparkten Flugzeug aus in wenigen Minuten zu Fuß oder per Stadtbus eine attraktive Innenstadt, einen beeindruckenden Dombau, ein Technikmuseum, ein Freibad oder gemütliche Cafés am Flussufer erreichen?




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