Limbach macht weiter Es geht weiter: Limbach findet Investor

Die elf Beschäftigten des Flugmotorenbauers Limbach aus Königswinter atmen auf. Die Existenz ihres Betriebs ist dank eines Investors gesichert.

Limbach L 2400 DT/ET

Der Turbomotor Limbach L 2400 DT/ET ist der Hoffnungsträger des Unternehmens. Foto und Copyright: Limbach Flugmotoren  

 

Nachdem Geschäftsführer Peter Limbach Ende August die Betriebsaufgabe verkünden musste, hat sich das Blatt nun doch noch zum Guten gewendet. Investor Shuide Chen wird zum 1. Januar 2012 alle Unternehmensanteile und die Leitung des Familienbetriebs übernehmen. Peter Limbach bleibt weiter an Bord.

Der 54-jährige Deutsch-Chinese lebt seit rund 20 Jahren in Bonn. Er sieht in Limbachs Viertaktmotoren das Potenzial, um neue Märkte vor allem in Asien zu erschließen. Unter seiner Führung soll das Unternehmen in den kommenden Monaten neu ausgerichtet werden.

Im Mittelpunkt künftiger Entwicklungen steht dabei der L 2400 DT/ET, ein 96 kW (130 PS) starker Vierzylinder mit Turboaufladung. Gerlinde Limbach: „Diesen Motor möchten wir weiter verbessern.“ Um das zu erreichen, denkt das Unternehmen bereits darüber nach, weitere Ingenieure einzustellen.

Auch die Kunden dürften über den Fortbestand des Betriebs erleichtert sein. Die Ersatzteilversorgung für rund 6000 Limbach-Motoren ist sichergestellt.

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General Aviation

pat



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