22.12.2011
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Gulfstream G200 letztes Exemplar vom Band gerolltEnde für den Wegbereiter: Die letzte G200 ist vom Band gerollt

Gulfstream hat im Werk in Dallas die letzte G200 fertiggestellt. Das Muster war der erste „Super Midsize“-Business Jet auf dem Markt.

Gulfstream G200 im Flug

 

 

Mit der letzten G200 – es ist die 250. – ist eine 14-jährige Produktionszeit an ihr Ende gekommen. Die G200 war bei ihrem Erscheinen der erste „Super Midsize“-Business Jet auf dem Markt. 1997 wurde das Roll-out gefeiert, 1998 erhielt der Zweistrahler die FAA-Zulassung. Eines der herausragenden Merkmale der G200 ist ihre große Kabine. Diese ist 2,18 m breit und 1,90 m hoch und bietet bis zu acht Passagiersitzplätze.
Gulfstream hat das Muster nicht selbst entwickelt. Entstanden ist es bei Israel Aircraft Industries, abgeleitet von der Astra SP. Der erste Prototyp ist im Dezember 1997 erstmals geflogen. IAI sah sich letzten Endes nicht in der Lage, den vielversprechenden Super-Midsize-Jet aus eigener Kraft auf den Markt zu bringen, das tat Jahre später die Firma Galaxy Aerospace. Gulfstream wiederum, auf der Suche nach einer Nachfolgerin für die GII, kaufte im Jahr 2001 die Rechte an dem Muster und fügte es als G200 dem eigenen Programm hinzu.
Die G200-Flotte hat bis heute 581000 Flugstunden und 351000 Starts und Landungen absolviert.
Die Rolle der G200 wird im Gulfstream-Programm die G280 einnehmen, die ihre Testflüge abgeschlossen hat und kurz vor der Zulassung steht. Ihre Flugleistungen sind deutlich besser als diejenigen der G200. So beträgt die Reichweite mit vier Passagieren 3600 nautische Meilen und die Startstrecke 4750 Fuß (1448 m). Gegenüber dem Vorgängermodell G200 fällt die Startstrecke um 400 Meter kürzer aus. Ihre Reichweite erlaubt der G280 Direktflüge zum Beispiel von London nach New York oder von Singapur nach Dubai. Gulfstream entwickelt und baut die G280 wiederum in Partnerschaft mit Israel Aircraft Industries in Tel Aviv. Die G280 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 0.85 und kann acht bis zehn Passagiere befördern. Der Kaufpreis beträgt zirka 24 Millionen Dollar (17,4 Mio. Euro).




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