26.04.2012
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Cessna Skycatcher keine Bestellungen aus Europa Cessna Skycatcher: Vorerst keine Bestellungen aus Europa

Angesichts der unbeantworteten Zulassungsfrage für die Skycatcher in Europa will Cessna bis auf Weiteres keine Bestellungen mehr von europäischen Kunden annehmen. Anzahlungen werden zurückerstattet. <br />

Cessna kann europäischen Interessenten für das zweisitzige Modell 162 Skycatcher derzeit keine Lösung in der Zulassungsfrage anbieten. Daher will der Hersteller keine neuen Bestellungen entgegennehmen und geleistete Anzahlungen zurückzahlen. Zugleich widerspricht der US-Hersteller Behauptungen, dass er seine Vermarktungsabsichten im EASA-Raum aufgegeben habe. 
In den USA ist das leichte Trainingsflugzeug seit Ende 2009 im Einsatz, es fällt dort in die LSA-Kategorie. Die Vorgaben für diese Kategorie beinhalten unter anderem eine Beschränkung auf zwei Sitze und eine maximale Masse von 600 kg. Für die Zulassung eines LSAs in den USA genügt eine Selbsterklärung des Herstellers, in der er versichert, dass sein Flugzeug den Vorschriften entspricht. Eine Zertifizierung des Betriebs nach Luftfahrtstandards ist nicht erforderlich.
Die neuen europäischen Bauvorschriften, kurz CS-LSA, beruhen zwar auf den US-Standards, die Rahmenbedingungen für die Zulassung sind jedoch gänzlich anders. Ein europäisches LSA ist ein in weiten Teilen zertifiziertes Leichtflugzeug innerhalb des Systems ELA 1, das zumindest bis zur Einführung neuer Lizenzen nur mit einem PPL geflogen werden darf. Ein Hersteller, der auf dem europäischen LSA-Markt mitmischen möchte, muss als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb zertifiziert sein. Cessna kann im Hinblick auf die Skycatcher eine solche EASA-konforme Zulassung momentan nicht vorweisen, da die US-Regularien es für LSAs nicht verlangen.



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