Matthias Dolderer zieht Bilanz nach Red Bull Air Race Budapest
Matthias Dolderer zieht nach seinem tollen Erfolg beim Red Bull Air Race in Budapest Bilanz: Ein superheißer Motor, breite Unterstützung durch begeisterte Fans und eine starke Frau waren nach Angaben des Teams die Erfolgsfaktoren.
Mit dem neu getunten Motor gelang Dolderer in Budapest nicht nur ein starker Trainingsdurchgang nach dem anderen; im Finale konnte er sich mit einem fünften Platz weit nach vorne schieben. Dabei gelang ihm sogar Matt Hall aus Australien erstmals zu schlagen.
Jetzt setzt der Tannheimer Pilot auf eine Wiederholung dieser starken
Leistung beim nächsten Rennen in Porto/Gaia am 12./13. September. „Wir konnten das Gewicht der Rennmaschine vor Budapest um etwa 15 Kilo reduzieren und haben den Motor weiter getunt“, erklärte Dolderer, der in der ungarischen Metropole sieben WM-Punkte einheimste und nun im WM-Gesamtklassement acht Punkte aufweist.
„Es war klasse, in meinem vierten Rennen auf den fünften Platz zu
kommen. Aber ich hatte ja bereits am Tag zuvor im Qualifying den vierten Rang belegt und es wäre natürlich noch besser gewesen, diese starke Leistung auch im Rennen zu wiederholen.“
In Budapest war das Glück aber wieder auf seiner Seite – möglicherweise auch Dank des Auftritts einer neuen, von seinem Sponsor „Playboy“ angeheuerten Assistentin: Alena Gerber, Playmate des Monats Oktober 2008, kam mit dem von Dolderer gecharterten Flieger voller Fans aus Deutschland und unterstützte das Dolderer-Team
vor Ort in Budapest.
„Sie sieht verdammt gut aus und ich dachte mir, sie könnte einigen den anderen Piloten die Augen verdrehen und sie vom Fliegen ablenken“,
erzählt Dolderer mit einem breiten Grinsen. „Auf jeden Fall hat sie mir sehr viel Glück gebracht.“
Voll ausgezahlt haben sich die Modifikationen an seiner Maschine: „Das ist wirklich grundlegend für eine gute Leistung“, so Dolderer. „Sobald man einen guten Motor hat, kann man mit den Besten der Welt mithalten. Der Motor macht einen enormen Unterschied. Es war wichtig, die Rennmaschine während des Rennpause in einen Top-Zustand zu bringen – und genau das haben wir gemacht. Wir haben gemerkt, dass – solange ich einen guten Job abliefere – wir nun das Equipment haben, um ganz vorne mitzumischen.“
Aber auch die Unterstützung der 148 deutschen Fans war eine enorme Hilfe. „Es ist ein tolles Gefühl, eine Menge Fans, Freunde und Familie zu haben, die mich anfeuern“, erklärte Dolderer und fugte hinzu, bei weiteren Rennen in der Zukunft wieder spezielle Fan-Charter zu organisieren. „Klar bedeutet das einerseits mehr Druck für mich. Aber auf der anderen Seite war es auch entspannter. Es waren so viele Leute vor Ort – nur für mich.“
Matthias Dolderer beim Training für das Red Bull Air Race Rennen in Budapest 2009. Foto und Copyright: Matthias Dolderer Team
HS 02.09.2009
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