PPL-Training
Theoriewissen aufgefrischt...Sind Sie noch fit?
Für viele PPL- und UL-Piloten ist der Theoriekurs notwendiges Übel auf dem Weg zur Lizenz. Doch in dem Grundlagenwissen stecken viele interessante Aspekte, die auch über die Prüfung hinaus wissenswert sind.
In unserer Aktion "Theoriewissen aufgefrischt..." stellen wir gemeinsam mit CAT Europe und Air Cademy einzelne Aspekte aus der Theorie für die PPL- und UL-Ausbildung vor. Dies kann keine Prüfungsvorbereitung ersetzen. Vielmehr geht es um die Darstellung der Inhalte für absolute Neulinge und Interessenten an einer PPL-Schulung oder UL-Lizenz.
"Alte Hasen" können die Beiträge für die Selbstkontrolle nutzen. Fragt ein jüngerer Vereinskamerad oder Flugschüler nach - hätten Sie es noch gewusst und könnten erklären? Die einzelnen Themen werden Stück für Stück freigeschaltet. Schauen Sie also regelmäßig vorbei.
Die PPL- und UL-Ausbildung gliedert sich in mehrere Lektionen. Dies sind unter anderem
In der Allgemeinen Luftfahrzeugkunde geht es um den Aufbau von Rumpf, Tragflächen, Leitwerk und zahlreichen weiteren Systemen. Dies sind unter anderem auch Motor und Kraftstoffversorgung.
Die Bandbreite der Instrumentenkunde umfasst vor allem Höhen- und Geschwindigkeitsmesser sowie die Systeme zur Richtungsangabe. Warum dreht sich der magnetische Kompass nicht in allen Richtungen gleichmäßig und welche Auswirkung hat eine Mücke im Pitotrohr? Alle diese Fragen werden in der Luftfahrzeugkunde behandelt.
Was bringt die Tragfläche dazu, das Flugzeug bei entsprechenden Umweltbedingungen vom Boden abzuheben? Mit diesem Punkt beschäftigt sich das Fach Aerodynamik in der Theorie.
Thema der Allgemeinen Navigation ist die Planung des Kurses mit Hilfe von Karte und Drehmeier. Auch wenn manches etwas angestaubt daherkommt im GPS-Zeitalter - Navigation ist für die Praxis unverzichtbar.
Obwohl heute nahezu jedes Kleinflugzeug ein GPS an Bord hat, sind doch Geräte wie VOR, DME und NDB noch breites Feld in der Theorieausbildung.Hiervon sollten sich PPL-Interessenten nicht abschrecken lassen. Ein Teil des Wissens ist später in der Flugpraxis unverzichtbar, vor allem auch wenn es in Richtung IFR-Verfahren geht.
Menschliches Leistungsvermögen
In diesem Kapitel geht es vor allem um die Fehlerpotentiale des Piloten in seinem fliegerischen Umfeld. Dies reicht von medizinischen Fragen bis hin zur psychologischen Einschätzung und Selbstüberschätzung.
Hier geht es um Luftraumstruktur, Lizenzen, Fristen und Verordnungen. Da sich viele Aspekte des Luftrechts auch im ganz alltäglichen Flugbetrieb wiederfinden, ist Aufmerksamkeit angesagt. Sonst wird es unter Umständen teuer. Wer das Kapitel "Lufträume" ignoriert, erlebt später böse Überraschungen.
Hier dreht sich alles um zwei Aspekte: Hebt das Flugzeug innerhalb der Sicherheitsmargen ab - und wie verläuft sein Reiseflug. Diese Fächer verlangen viel Überblickswissen. Die Rechenverfahren sind auf den ersten Blick kompliziert, aber recht praxisnah. Bei der Flugleistung kommen unter anderem Faktoren wie Motorleistung, Masse, Startbahnbeschaffenheit und Wind ins Spiel. Bei der Flugplanung geht es ebenfalls um Verbrauchswerte, Wetterelemente und Sicherheitsfaktoren.
Auch wenn die Grundregel für den VFR-Piloten darin besteht, Wolken nicht zu durchqueren, bietet die Meteorologie noch zahlreiche weitere Aspekte. Dies beginnt mit Vorhersageverfahren, Wetterkarten, Symbole und reicht bis zu Grundlagen von Wetterentwicklung und Wolkenarten.
Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbergen sich zum Beispiel die Prozeduren bei Notverfahren oder Ablauf von Flugunfall-Untersuchungen.
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"Theoriewissen aufgefrischt" ist eine gemeinsame Aktion von aerokurier, CAT-Europe und Air Cademy. Die Beiträge können keine professionelle Testvorbereitung ersetzen. Damit Sie kein Thema verpassen, können Sie hier unseren Newsletter abonnieren
aerokurier.de / Heiko Stolzke
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