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USA oder Deutschland

Ausbildungsablauf für PPL

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Die Ausbildung in den Vereingten Staaten folgt einem recht übersichtlichen Schema - dem so genannten Syllabus. Diesen reichert der Lehrer aber mit eigenen Schwerpunkten an.

Die entsprechenden Vorschriften der FAA geben einen Rahmen für die Ausbildung vor. Vieles bleibt aber auch dem Engagement des Lehrers überlassen - hier kommen meist wertvolle Ergänzungen.

In der Regel beginnt der Ausbildungsweg mit Flügen in einem Basistrainer wie Cessna 152, 172 oder Piper Warrior. Größeres oder leistungsfähigeres Gerät ist für die Grundausbildung eher nicht erforderlich. Später sollte sich der Schüler aber durchaus auch an leistungsstärkeres Fluggerät trauen.

Für die ersten Flugstunden gibt es kein Pauschalsystem. Je nach Aufnahmefähigkeit und Konstitution des Schülers sind zwei bis drei Stunden das Maximum.

So spielt zum Beispiel die Gewöhnung des Gleichgewichtssinns eine große Rolle. Vielen Flugschülern wird in den ersten Stunden übel, wenn es der Lehrer mit heftigen Manövern übertreibt oder Turbulenzen das Flugzeug durchschütteln.

Weiterhin sind die Umweltbedingungen entscheidend: Wer in Kalifornien, Arizona oder Florida bei Temperaturen oberhalb von 30 Grad Celsius ins Flugzeug steigt, ist in der Regel nach wenigen Minuten schon durchgeschwitzt, ganz ohne Stress bei der Ausbildung.

Für eine durchschnittliche PPL Ausbildung empfehlen sich daher 5 bis 6 Wochen am Ort des Geschehens.

Nach ein bis zwei Wochen oder 15 bis 25 Stunden ist der Schüler meist bereit für den "First Solo". Die erste Platzrunde allein ist ein Höhepunkt der gesamten fliegerischen Ausbildung. Der Lehrer bleibt mit Funkgerät am Boden zurück und gibt gute Wünsche - dann geht es los.

Nach den ersten Solo-Platzrunden folgen Überlandflüge mit dem Lehrer. Hier geht es um Orientierung, Kontakt mit Fluglotsen und Entscheidungsfindung.

Dann folgt auch die Einweisung in den Nachtflug, eine in USA selbstverständliche Angelegenheit innerhalb der PPL-Lizenz.

Nun stehen die ersten Solo-Überlandflüge auf dem Programm. Diese führen zu Plätzen, die der Schüler schon zuvor mit seinem Lehrer angesteuert hat, sind also auch keine Reise ins Ungewisse.

Je nach Lernfortschritt sind 50 bis 60 Stunden notwendig, um Prüfungsfit zu sein.

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