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Flughafen Braunschweig schließt wegen Ausbau vom 2. Juli bis 27. Juli

Flughafen Braunschweig Skizze

Für die Bauarbeiten zur Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg wird der Airport vom 2. Juli 22.00 Uhr bis zum 27. Juli um 07.00 Uhr geschlossen. Das teilte die Betreibergesellschaft mit.

Die Luftaufsichtsbehörde habe die Flughafengesellschaft von der Betriebspflicht befreit, hieß es in einer Mitteilung der Betreiber.

Der Segelflugbetrieb für Platzanlieger wird unter Auflagen im PPR-Betrieb möglich sein, wofür in den nächsten Tagen eine entsprechende Regelung unter Federführung von Herrn G. Bertram formuliert werden soll, hieß es.

Auf ein eigenes Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zur Aufrechterhaltung auch des Motorflugbetriebs – für weniger als einen Monat Dauer – auf der ausschließlich als Segelflugbetriebsfläche zugelassenen Fläche im Nordteil habe der Flughafen verzichten müssen.

Der Terminplan für die Bauarbeiten wurde zur letzten Stunde ausgereizt. Gearbeitet wird rund um die Uhr und ohne Unterbrechung durch Sonn- und Feiertage.

Nach den derzeitigen – mit Konventionalstrafen abgesicherten – Planungen laufen die Bauarbeiten bis zum 26. Juli 2010, 06:00 Uhr. Wegen luftsicherheitsrechtlicher Anforderungen kann das Gelände dann erst nach entsprechender Durchsuchung des Flughafengeländes freigegeben werden. Diese Durchsuchung ist erst nach Abschluss der Bauarbeiten möglich. Daher öffnet der Platz dann erst wieder am 27. Juli um 07.00 Uhr.

In Braunschweig wird die Start- und Landebahn verlängert. Dazu wird bereits seit Anfang Januar in der Umgebung des Flughafens ein Waldgebiet abgeholzt. Der Ausbau ist nicht unumstritten.

Kritiker sehen ein unverhältnismäßigen Eingriff in die Natur und die Verlängerung von Verkehrswegen für Anwohner in den Ortschaften nahe des Airports. Befürworten sehen den Ausbau vor allem auch als Standortsicherung für die zahlreichen hochqualifizierten Arbeitsplätze in der Luftfahrtforschung am Standort Braunschweig. 

 

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Der Flughafen Braunschweig ist einer der größten Standorte des DLR. Die Landebahn soll auf 2300 Meter verlängert werden. Foto und Copyright: DLR

Alle Infos zu: Braunschweig-Wolfsburg BWE/EDVE

HS 22.06.2010

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