NBAA 2009: HondaJet wechselt vom G1000 auf G3000
Vor einem Jahr gab HondaJet bekannt, dass das Programm des zweistrahligen Leichtjets HondaJet um ein Jahr verzögert sein würde. Nun baut der Hersteller das erste Exemplar, dass dem Serienstandard entspricht.
Als der japanisch-amerikanische Flugzeughersteller HondaJet im Frühjahr vergangenen Jahres mitteilte, dass das Programm des HondaJets eine einjährige Verspätung verkraften müsse, tauchten Fragezeichen über die Zukunft des Programms auf. Auf der NBAA 2009 zeigt sich das Unternehmen jedoch äußerst vital und gab bekannt, dass der erste HondaJet, der dem Serienstandard enstpricht ("conforming Aircraft"), derzeit in den USA gebaut wird. Die Endmontage soll Anfang 2010 fliegen und für das Zulassungprogramm eingesetzt werden. Die FAA-Zulassung strebt HondaJet im Jahr 2011 an. Nach Unternehmensangaben liegen derzeit über 100 Bestellungen für den Jet mit der unkonventionellen Triebwerksanordnung über den Tragflächen vor.
Auf der NBAA gab HondaJet ebenfalls bekannt, dass anstelle des Avionikpaketes Garmin G100 das brandneue Garmin G3000 die Serienflugzeuge zieren wird. Das G3000 wird über die berührungsempfindlichen Bildschirme gesteuert.
Auch antriebsseitig konnte HondaJet auf der NBAA in Orlando gute Nachrichten verbreiten: In der letzten Woche hat der Triebwerkshersteller GE Honda Aero Engines das erste Exemplar des serienkonformen Turbofans HF120 zum ersten Mal auf dem Prüfstand getestet.
Volker K. Thomalla 22.10.2009
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