Charterbroker Air Partner: Positive Bilanz zum 50. Firmengeburtstag
Großraumjet für Gruppenreisen, Business Jet für Firmengruppen oder Frachter für den eiligen Ersatzteiltransport: Im Markt der Charter-Broker zählt Air Partner mit einem Jahresumsatz von 273 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr zu den Weltmarktführern.
Nach Einschätzung von Birte Püschel-Kipke, Europa-Chefin und Geschäftsführerin von Air Partner International, ist die Mischung aus drei Geschäftsfeldern einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Unternehmens in den vergangenen 50 Jahren gewesen. Das Unternehmen wurde 1961 in Großbritannien gegründet. Dort werden derzeit rund 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, etwa 30 Prozent in Kontinentaleuropa sowie rund 5 Prozent in USA.
"Bei der Kooperation mit Reiseveranstaltern und Firmen reicht die Spanne von Incentives, Präsentationen neuer Autos im Ausland bis zu Pilgerreisen und Rückholaktionen", beschreibt Püschel-Kipke die Bandbreite. Das Fluggerät erstreckt sich von Boeing 737 und A320 bis zum Jumbo-Segment.
Bei der Business Aviation reicht die Spanne vom Very Light Jet über mittelgroße Klassiker wie Cessna Citation oder Learjet bis hin zu Ultralangstreckenjets wie Global Express. Beim Charter arbeitet Air Partner mit ausgewählten Partnern zusammen, zu denen in der Regel ein langjähriges Vertrauensverhältnis besteht. Zusätzlich prüft das Broker-Unternehmen die Zuverlässigkeit seiner Partner mit Hilfe von externen Datenbanken.
Beim Thema Firmenreisen sieht Püschel-Kipke noch erheblichen Nachholbedarf in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern. "Wenn fünf Manager aus Hamburg nach Krakau reisen wollen, kostet das mit der Linie rund 8800 Euro, eine Cessna Citation fliegt für rund 7500 Euro" rechnet sie vor. Der Linienflug dauere hin und zurück rund neun Stunden, der Business Jet fliege in 3,5 Stunden hin und zurück.
Neben zeit- und kostenbewussten Geschäftsleuten sind in einigen Fällen aber auch Reisende auf royaler Mission an Bord der von Air Partner vermittelten Flugzeuge. Das Unternehmen darf sich seit 2004 "Offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses" nennen.
aerokurier.de / Heiko Stolzke 24.02.2011
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