02.06.2017
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SEA PrimeInvestitionen in Mailand geplant

Das italienische Unternehmen SEA Prime, das die beiden Geschäftsreiseterminals Milano Linate Prime und Milano Malpensa Prime betreibt, gab im Rahmen der diesjährigen EBACE in Genf die Erweiterung bestehender Infrastrukturen und neue Kooperationen bekannt.

SEA Prime Milano Linate Prime

Milano Linate Prime ist Italiens wichtigster Flughafen für die Business Aviation. Foto und Copyright: SEA Prime  

 

Laut Angaben des Unternehmens sind Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro bis 2020 geplant, die dazu dienen sollen, die Infrastruktur an den beiden Flughäfen zu erweitern. Der neue Flughafenteil, Milano Malpensa Prime, soll in den nächsten Monaten eröffnet werden. Aktuell befinden sich die Arbeiten in der letzten Bauphase. Das neue Terminal wird etwa 1200 Quadratmeter groß sein und eine Hangarfläche von rund 5000 Quadratmetern bieten. Die Baumaßnahmen am Hangar sollen bis zum dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein.

Der bereits bestehende Geschäftsreiseflughafen Milano Linate Prime verbuchte 2016 etwa 20.600 Flugbewegungen, was ihn in die Top Ten der BizAv-Plätze Europas und zum bedeutendsten Italiens macht. „Die Bedeutung Mailands als weltweiter Hotspot für Geschäfts- und Vergnügungsreisen sorgte dafür, dass der kanadische Flugzeughersteller Bombardier am Standort einen neuen Werkswartungsbetrieb gegründet hat“, sagt Chiara Dorigotti, Manager of SEA Prime.

Das Unternehmen konnte das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 11,4 Millionen Euro abschließen, was einem Wachstum von 1% entspricht. Auch die erzielten Gewinne lagen bei 2,1 Millionen Euro, was einen Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Sea Prime wurde 2015 gegründet und betreibt den Geschäftsreiseflughafen Milano Linate Prime in Mailand. Das Unternehmen kümmert sich um die gesamte Infrastruktur vor Ort, die das Vorfeld mit seinen 70.000 Quadratmetern und zehn Hangars mit 24.000 Quadratmeter Fläche und ein Treibstofflager zur Wiederbetankung der Flugzeuge umfasst.



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