20.08.2009
aerokurier

Phenom_vorstellung in Köln/BonnKöln/Bonn wird Phenom-Heimat

Das neue Lufttaxi-Unternehmen JetBird will mit einer Flotte von Phenom 100 das Fliegen im Privatjet erheblich billiger machen. Der Flughafen Köln/Bonn wird einer der Hauptstandorte der Phenom-Flotte sein. Wenige Wochen vor der Aufnahme des Flugbetriebs hat JetBird das neue Muster in Köln/Bonn potentiellen Kunden vorgestellt. <br />

Phenom 100 bei JetBird-Demo

 

 

JetBird wurde im September 2007 gegründet und hat seinen Sitz in Irland. Das Unternehmen hat 59 Phenom 100 bestellt. Deutschland hat in der Unternehmenplanung eine zentrale Rolle. Geplant sind mehrere Standorte, neben Köln/Bonn sind es München und Berlin mir jeweils zehn Phenom 100. Die ersten ausgelieferten Flugzeuge sollen an den Rhein gehen. JetBird rechnet mit dem Eintreffen der ersten Exemplare Ende September/Anfang Oktober. Von da an sollen zwei Flugzeuge pro Monat geliefert werden, so dass am Jahresende sechs bis acht Phenom 100 in Köln/Bonn stationiert sein werden. Der Maintenancepartner in Köln/Bonn ist Nayak. Die Flugzeuge werden von JetBird-Piloten aus Brasilien überführt werden.

Das Konzept von JetBird könnte auf die Formel gebracht werden: „die Effizienz und der Komfort des Privatjets, aber zur Hälfte der üblichen Kosten“. Das Buchen soll besonders leicht sein: per Telefon oder über die JetBird-Internetseite. Geflogen wird nach den Terminwünschen des Kunden und „Punkt zu Punkt“. Eine sehr kurzfristige Buchung des Lufttaxi-Dienstes soll dabei möglich sein.

Eine Schlüsselrolle in dem Konzept hat die Phenom mit ihren spezifischen Merkmalen. Sie erlaubt eine große Flexibilität bei der Wahl der Abflug- und Zielorte, da sie sich mit 1036 Meter Startbahnlänge begnügt. Europaweit kommen somit 600 oder mehr Flugplätze infrage. Vier Passagiere plus Gepäck finden in dem Embraer-Leichtjet Platz. Mit seiner Reichweite von 1134 NM (oder 1220 NM mit zwei Passagieren) kann der Zweistrahler jedes Ziel in Europa ohne Zwischenlandung ansteuern.

Dabei verzichtet das Unternehmen auf die Mindestabnahme einer bestimmten Flugstundenzahl oder den verpflichtenden Kauf eines Anteils an einem Jet. Der „Concierge“-Service, also Anschlussdienstleistungen wie Limousinenbereitstellung oder Hotelbuchungen, liegt in den Händen von Partnerfirmen.

Zum Konzept gehört es, dass die Flugzeuge im Regelfall abends an den Heimatflughafen zurückkehren sollen. Die JetBird-Piloten wohnen daher zumeist in der Region.

  


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