25.03.2008
aerokurier

FIS-Spezialisten in UniformNeuer Service für die Allgemeine Luftfahrt: FIS in Oliv

Im Umfeld von Militärflugplätzen kommt es immer wieder zu riskanten Annäherungen zwischen zivilem VFR-Verkehr und Militärflugzeugen. Um dieses Schnittstellenproblem zu entschärfen, wurden jetzt die Zuständigkeitsbereiche (ZB) der militärischen Anflugkontrollstellen zwischen DFS und Bundeswehr neu vereinbart. In diesen ZBs ist das Militär für den Fluginformationsdienst verantwortlich - hier erhalten Privatpiloten FIS-Informationen von uniformierten Beratern.

Seit vielen Jahren ist die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) auch für die Abwicklung des militärischen Luftverkehrs zuständig. Um die Koordination zwischen militärischem und zivilem Luftverkehr zu optimieren und  Luftraumkapazitäten besser ausnutzen zu können, wurden beide Bereiche vereint. Fluglotsen in Uniform und ihre zivilen Kollegen arbeiten gemeinsam Seite an Seite.
Davon ausgenommen sind militärische Flugplätze. Die Zuständigkeit für die Durchführung der örtlichen Flugsicherung an den Fliegerhorsten von Luftwaffe, Marine und Heer bleibt bei der Bundeswehr. Allerdings kommt es in deren Umfeld immer wieder zu riskanten Annäherungen zwischen zivilem VFR-Verkehr und Militärflugzeugen. Luftfahrzeuge der Streitkräfte nutzen im Rahmen ihres Flugtrainings verstärkt die Nahbereiche ihrer Stützpunkte.
Um dieses Schnittstellenproblem zu entschärfen, wurden jetzt die Zuständigkeitsbereiche (ZB) der militärischen Anflugkontrollstellen zwischen DFS und Bundeswehr neu vereinbart. Die neuen Regelungen sind seit dem 13. März 2008 in Kraft.
Diese Zuständigkeitsbereiche sind gemäß der Luftraumkategorie in der Regel Luftraum G oder E. Die ZBs werden je nach Bedarf von der Bundeswehr aktiviert. In diesen ZBs ist das Militär während der Aktivierung grundsätzlich für die Durchführung der Flugverkehrskontrolle und des Fluginformationsdienstes verantwortlich. Das Funkrufzeichen der Kontrollstellen setzt sich zusammen aus dem Namen der Anflugkontrollstellen und dem Begriff "Radar" (z. B. Nörvenich Radar). Die Dienste werden zivilen und militärischen Luftraumnutzern in deutscher und in englischer Sprache angeboten. Mehr dazu im aerokurier 4/2008.
(KHA)







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