20.09.2013
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Beechcraft Käufer gesucht für die Hawker 4000

Beechcraft steht unmittelbar vor dem Verkauf der Produktionsanlagen für die beiden Jet-Muster Hawker 4000 und Premier I. Der Verkauf ist Teil des Rettungsplans nach der Insolvenz.

Hawker 4000

Die Produktion der Hawker 4000 ist ausgelaufen. Nun sollen die Rechte daran und die Fertigungsanlagen verkauft werden. © Foto und Copyright: Beechcraft  

 

Beechcraft will in Kürze den Verkauf der Rechte und des Materiellen Besitzes an der Hawker 4000 und der Premier I zu einem Abschluss bringen. Der Verkauf ist Bestandteil der Umstrukturierung nach dem Verlassen der Insolvenz. Im Zuge der Umstrukurierung hat sich das Unternehmen entschlossen, sich künftig auf den Bau von Propellerflugzeugen zu konzentrieren. Das Unternehmen firmiert seither als "Beechcraft Corporation", der Namensbestandteil "Hawker" wurde aufgegeben.
Seit Monaten sucht der US-Hersteller nach Käufern für die beiden Jet-Muster Hawker 4000 und Pemier I. Der Verkauf umfasst die Musterzulassung, Ersatzteile, die Produktionsanlagen sowie die Verbundwerkstoff-Fabrikation in Wichita, bekannt als "Plant III".

Potentielle Käufer unterziehen den zum Verkauf stehenden Unternehmensteil derzeit einem "Due Diligence"-Verfahren, bei dem die wirtschaftlichen, steuerlichen und finanziellen Gegebenheiten geprüft werden. Zu einem Verkauf könnte es noch vor Jahresende kommen.
Die Rechte an der Hawker 125 und der Hawker 400XP indes will Beechcraft behalten. Auch den Service für diese beiden Muster will Beechcraft weiterhin gewährleisten.

Die vormalige Hawker Beechcraft Corporation beantragte im Mai 2012 Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Hintergrund war eine drückende Schuldenlast. Im Februar 2013 konnte das Unternehmen den Gläubigerschutz verlassen. Das wichtigste Produkt ist aktuell die Familie der King-Air-Turboprops. Auch die bekannten einmotorigen Modelle Bonanza und Baron werden weiterhin angeboten.



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