11.02.2011
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Gulfstream G250 VereisungstestflügeGulfstream G250 muss durch das Eis

Auf dem Weg zur Zulassung musste die Gulfstream G250 zeigen, wie sie mit Vereisungsbedingungen zurecht kommt. Mit der Erteilung der Zulassung rechnet Gulfstream im vierten Quartal 2011.

Gulfstream G250

Gulfstream neue G250 ist am 11. Dezember 2009 erstmals geflogen. © Foto: Gulfstream  

 

Für die Vereisungstestflüge wurde die erste G250, sie trägt die Seriennummer 2001, mit simulierten Eisansätzen an nicht beheizten Bereichen wie der Nase, den Winglets und den Triebwerksaufhängungen versehen.
Ein zweites Flugzeug wird derzeit vorbereitet, um Flüge unter natürlichen Vereisungsbedingungen zu unternehmen. Dieses Flugzeug hat bereits umfassende Tests am Boden und in der Luft hinter sich, unter anderem im Hinblick auf Rauchentwicklung in der Kabine, das Treibstoffsystem, den Kabinendruck und das Stallverhalten. Die drei fliegenden Testflugzeuge, das erste fliegt seit Dezember 2009, haben bisher bei 220 Flügen mehr als 770 Stunden absolviert.

Ein viertes Flugzeug wird derzeit bei Israel Aerospace Industries nahe Tel Aviv gebaut, es ist das erste Nicht-Testflugzeug. Das israelische Unternehmen ist Gulfstreams Entwicklungspartner. Die Flugzeuge werden dort gebaut und dann für die Inneneinrichtung in die USA geflogen.
Gulfstream hofft, in diesem Jahr neben der mittelgroßen G250 auch für den Ultralangstreckenjet G650 die Zulassung zu erhalten.

Gulfstream hatte die G250 im Oktober 2008 vorgestellt, sie löst die G200 ab. Für den Vortrieb sorgen zwei Honeywell HTF7250G mit jeweils 7445 lbs 833,1 kN). Das vorläufige Datenblatt der G250 nennt eine Langstrecken-Reisegeschwindigkeit von Mach 0.80, eine Reichweite von 3280 NM bei normaler Reisegeschwindigkeit und eine Startstrecke von 4960 ft (1512 m) bei maximaler Abflugmasse.
Die besseren Leistungen im Vergleich zur G200 verdankt die G250 vor allem ihren neuen Triebwerken und den neu konstruierten Tragflächen. Sie haben 1,50 m mehr Spannweite, sind viel stärker gepfeilt und sollen aerodynamisch um 23 Prozent effizienter sein. Eine weitere markante Änderung im Erscheinungsbild ist das T-Leitwerk. Eine G250 kostet zirka 24 Millionen Dollar.<-->




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