06.03.2017
aerokurier

Bombardier Global 7000Zweiter Prototyp in das Testprogramm eingestiegen

Der kürzlich stattgefundene Erstflug von Flight Test Vehicle 2 treibt Bombardiers Flugerprobungsprogramm der Global 7000 voran. Die Indienststellung ist für Ende 2018 geplant.

Bombardier Global 7000 FTV2

Der Erstflug des zweiten Global-7000-Prototyps, FTV2, fand am 4. März 2017 statt. Foto und Copyright: Bombardier  

 

Hauptaufgabe von „Powerhouse“, so der Spitzname des zweiten Prototyps, soll die Erprobung von Flugzeugsystemen wie Antrieb und elektrischen wie mechanischen Komponenten sein. Während des Erstfluges, der vier Stunden und 28 Minuten dauerte, funktionierten laut Hersteller alle Systeme fehlerfrei.

Jeff Karnes und sein Co-Pilot J.R. Marcolesco saßen am Steuer von FTV2, als das Flugzeug von Bombardiers Homebase in Toronto am vergangenen Samstag abhob. Flugtest-Ingenieur Ben Povall stand den Piloten bei technischen Fragen zur Seite. Neben zuvor erwähnten Systemtests, prüfte die Crew auch die Flugleistungen bei einer Flughöhe von 43.000 Fuß (13.106 Meter). Auch hier verhielt sich der Prototyp wie erwartet.

„Der erfolgreiche Erstflug des ersten Global-7000-Prototyps (FTV1), im November 2016, ermöglichte den reibungslosen Ablauf während des Jungfernfluges der zweiten Maschine“, so Michel Ouellette, Senior Vice President der Global 7000 und 8000 Programme. „Wir haben uns fest vorgenommen, den Zeitplan für die Entwicklung und Zertifizierung einzuhalten“.

Die Global 7000 soll eine Reichweite von bis zu 7400 NM mit acht Passagieren an Bord und bei Mach 0.85 bieten. Damit wären Direktflüge von London nach Singapur und von Dubai nach New York City möglich. Die Maximalgeschwindigkeit liegt, laut Hersteller, bei Mach 0.925.



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