11.12.2014
aerokurier

Druckpropellerflugzeug aus ItalienEASA erteilt der EVO die Zulassung

Piaggio hat die Zulassung für die EVO erhalten. Das Modell ist die jüngste Version des ungewöhnlich aussehenden Druckpropellerflugzeugs aus Italien.

Piaggio EVO 2014

Jetzt mit EASA-Zulassung: Piaggio EVO. © Foto und Copyright: Piaggio Aerospace  

 

Piaggio hat die EVO einem umfassenden Erprobungsprogramm unterzogen, das von der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC begleitet wurde. Mit der FAA-Zulassung rechnet Piaggio in Kürze. Die ersten Flugzeuge will der italienische Hersteller noch vor Jahresende ausliefern. Bekannt sind 16 Festbestellungen für das Turboprop-Geschäftsreiseflugzeug.
Piaggio hat zwei weitere Flugzeuge im Angebot, die aus der EVO/Avanti abgeleitet und für Spezialmissionen gedacht sind, die unbemannte P.1HH Hammerhead und das MPA-Überwachungsflugzeug.

Die EVO ist gegenüber der bekannten Avanti aerodynamisch optimiert, sparsamer und leiser. Geblieben ist die herausragende Geschwindigkeit von 402 KTAS. Aerodynamische Verfeinerungen haben den Widerstand der ohnehin sehr widerstandsarmen Zweimot weiter reduziert. Die EVO besitzt Winglets, neu gestaltete vordere Tragflächen, neu gestaltete Triebwerksaufhängungen und neue Abgasauslässe. Die Maβnahmen bringen der EVO zwar keine höhere Geschwindigkeit, aber 50 NM mehr Reichweite. Ein neuer optionaler Zusatztank verlängert die Reichweite von 1470 NM auf 1770 NM. Die aerodynamische Verfeinerungen führen laut Piaggio zu 3 Prozent weniger Verbrauch. Neu sind die Anti-Skid Brakes, die seit langem auf der Wunschliste der Avanti-Piloten stehen. Die EVO kommt damit früher zum Stehen als die bekannte Avanti, vor allem auf feuchten Pisten. Neu ist auch das Fahrwerk von Magnaghi, das deutlich längere Wartungsintervalle hat und so Kosten spart.

Die Kabine der EVO wurde von zwei namhaften italienischen Designstudios gestaltet: Iacobucci HF und Poltrona Frau.

Piaggio Aerospace ist im Besitz der Mubadala Development Company aus Abu-Dhabi. Das Unternehmen hat 98,04 Prozent des italienischen Herstellers gekauft. Die übrigen Prozent gehören Piero Ferrari.



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