15.01.2008
aerokurier

Reno Air Races 2007Drei Tote bei den Reno Air Races 2007

Bei Unfällen während der diesjährigen Reno Air Races sind drei Piloten ums Leben gekommen. <br />

Die Rennen, bei dem Piloten in sechs verschiedenen Klassen (Biplane, T-6, Formula 1, Sport, Jet und Unlimited) starten, fanden zum 44. Mal in der Wüstenstadt Reno, im US-Bundesstaat Nevada, statt. Die Rennwoche, die am 12. September startete, wurde nach den Unfällen für zwei Tage unterbrochen und dann auf Wunsch der Teilnehmer weitergeführt, so dass am Sonntag die Unlimited Class auch starten konnte.

Noch nie zuvor hatte es drei Unfälle mit Toten während der Reno Air Races gegeben. Der erste Unfall  passierte am Dienstag bei einem Übungsflug für das Doppeldecker-Rennen. Pilot Steve Dari aus Lemon Grove in Kalifornien kam dabei in den Trümmern seiner Boeing Stearman ums Leben. Beim zweiten Unglück am Mittwoch starb Brad Morehouse aus Afton, Wyoming, als die von ihm geflogene L-39 Albatros beim Jet-Rennen in der ersten Runde abstürzte und sich in den Wüstenboden bohrte.

Der dritte Absturz wurde durch eine Kollision zweier Formel-1-Rennflugzeuge bei einer Aufwärmrunde am Freitag verursacht. Das Flugzeug von Gary Hubler aus Caldwell in Idaho wurde bei dem Zusammenprall unsteuerbar, drehte sich auf den Rücken, flog in den Boden und zerschellte. Er starb beim Aufprall. Der in die Kollision verwickelte Jonas Somes aus Simi Valley in Kalifornien steuerte das zweite Flugzeug, das ebenfalls abstürzte. Somes kam allerdings mit leichten Verletzungen im Gesicht davon. Gary Hubler war ein sehr erfahrener Formel-1-Rennflugzeugpilot, der seit 23 Jahren Rennen flog und bereits mehrfach in Reno in seiner Klasse gewonnen hatte.


Die Ergebnisse des Rennens der Unlimited-Klasse traten angesichts der Unfälle in den Hintergrund. Das Rennen gewann John Penney mit der F8F Bearcat, der das Feld geradezu deklassierte. Er umrundete die Pylone mit einer Geschwindigkeit von 769 km/h und war damit über 70 km/h schneller als der Zweitplatzierte Sherman Smot auf der Jak-11 'Czech Mate', der vor der Hawker Sea Fury 'Spirit of Texas', gesteuert von Pilot Stewart Dawson, ins Ziel kam. (VKT)












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