03.04.2008
aerokurier

Learjet 85 untenDer neue Learjet heißt Learjet 85 und ist aus Kunststoff

Der bisher als NXT bekannte geplante große Learjet hat einen Namen bekommen: Learjet 85. Und: Er wird aus Verbundwerkstoff gefertigt. Bombardier und Grob Aerospace arbeiten bei der Entwicklung und beim Bau des neuen Learjet zusammen.&nbsp;&nbsp; <br />

LearJet_NXT_Foto

 

 


Grob Aerospace in Mindelheim wird auch die ersten drei Prototypen bauen. Der Learjet 85 wird der erste Bombardier-Jet sein, dessen gesamte Struktur aus Verbundwerkstoff besteht. Es wird außerdem der erste Business Jet mit einer solchen Struktur sein, der nach FAR Part 25 zugelassen wird. Bombardier-Ingenieure sind bereits im Grob-Werk in Tussenhausen-Mattsies.
Grob Aerospace wird die primären und sekundären Strukturen beisteuern und bei der Systemintegration mitarbeiten. Das Unternehmen wird nach eigener Angabe beträchtliche Investitionen tätigen, um sich auf das Learjet 85 Projekt vorzubereiten "Wir planen, die Anzahl unserer Ingenieure noch in diesem Jahr deutlich zu erhöhen," erklärt Niall Olver, CEO bei Grob Aerospace.
Grob Aerospace ist einer der weltweit größten und erfahrensten Hersteller von Flugzeugen aus Kohlefaserverbundstoffen. Bisher wurden mehr als 3500 Flugzeuge ausgeliefert. Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in der Schweiz, dazu verfügtes über ein eigenes Fluggelände am Standort in Tussenhausen-Mattsies in Deutschland, wo auch die Fertigung und die Montage angesiedelt sind.
Der Learjet 85 wird der größte aller Learjets sein. Der Platz, den er in der Produktfamilie einnimmt, ist bisher unbesetzt. Er füllt die Position aus zwischen dem Learjet 60 XR und der Challenger 300. Er in Konkurrenz tritt zur Hawker 900XP, Gulfstream G150, Citation Sovereign und zu Embraers MSJ-Konzept.
Angepeilt wird eine maximale Reisegeschwindigkeit von Mach 0.82 und eine Reichweite von 3000 NM (5556 km). Die Kabine soll 1,80 Meter hoch sein und acht Passagiersitze bieten.    






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