15.01.2008
aerokurier

aerokurier Fly-in Bitburgaerokurier-Jubiläums-Fly-in am Samstag!

Am 25. August, findet das große Jubiläums-Fly-in des aerokurier in Bitburg statt! Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, alle Helfer sind hochmotiviert und freuen sich auf die Geburtstagsgäste. Wer Bitburg an diesem Samstag zwischen 10 und 18 Uhr anfliegt, für den übernimmt der aerokurier die Landegebühr.

ae_50_Jahre_Logo

 

 

Nach der Landung führt der Weg die Besatzungen zum Infostand auf dem Vorfeld. Dort gibt's noch ein Geschenk: eine Piloten-Überraschungstüte. Auch Copiloten und Mitflieger haben beim großen Jubiläums-Gewinnspiel die Chance, einen Preis zu gewinnen: Am Infostand einfach die Gewinnkarte ausfüllen und in die Trommel werfen. Die Preise sind hochkarätig:

* ein Askania-Fliegerchronograph der Elly-Beinhorn-Serie im Wert von 1245 Euro
* das neueste, mit aktiver Geräuschdämpfung versehene Sennheiser-Headset HMEC 250  im Wert von 499 Euro sowie
* ein RIMOWA-Business-Trolley der Serie Salsa im Wert von 219 Euro.

Die Ziehung der Gewinner erfolgt am Ende des offiziellen Geburtstagsfestakts. Die Gewinner müssen anwesend sein und ihren Preis selbst in Empfang nehmen. Der Festakt findet ab 15 Uhr auf dem Vorfeld vor der Halle statt. Für ungewöhnliche Crew-Konstellationen gibt es zudem auch noch ein paar Extra-Preise. Die weiteste Nonstop-Anreise, das jüngste weibliche Pilotenteam oder das Team mit zwei Geburtstagskindern, die im August 2007 je 50 Jahre jung sind, haben gute Gewinnchancen.

Am Platz werden sich natürlich auch Firmen, Vereine, Verbände und Organisationen darstellen. Für Kurzweil -- jeweils stündlich beginnend -- sorgen Vorträge aus allen Bereichen der Allgemeinen Luftfahrt:  Die Themen lauten:

- Reisen mit der Einmot
- Air-to-Air-Fotografie
- Dieselflugmotoren
- Wasserfliegen
- Segelflug-Grand-Prix
- Medical
- FIS und
- Flugwetter.

Flugplatzchef Helmut Berscheid wird außerdem über die Zeiten berichten, als Bitburg noch US-Airbase war und Jane Mansfield der Basis als umjubelter Hollywoodstar einen Besuch abstattete.

Am Infostand gibt es auch die eigens zum 50. Geburtstag produzierte aerokurier-Jubiläumstasse zum Preis von drei Euro. Als Bonus liegt ein Gutschein über eine Kaffeefüllung bei. Dieser kann im Bistro gegen frischen Kaffee eingelöst werden. Ein Rahmenprogramm der besonderen Art werden Hans Nordsiek und Marleen Bervoets zeigen. Die beiden spielen in ihrem Aerotheater "The Storyteller" Szenen aus der Geschichte der Luftfahrt nach, mal melancholisch, mal lustig, mal clownesk. Am Ende des Tages, gleichzeitig auch dem Ende des Jubiläums-Fly-in (gegen 18 Uhr), sitzen beide vor ihrem Flugzeug in sprachloser Nostalgie: "Time to say goodbye".

Und so kommt man nach Bitburg

Anflug
Bitburg (EDRB) ist kein kontrollierter Platz, insofern kann einem Piloten, der am 25. August zwischen 10 und 18 Uhr zum Jubiläums-Fly-in des aerokurier kommen möchte, auch nicht vorgeschrieben werden, auf welcher Route er fliegen und von wo er sich dem Platz nähern soll. Da aber die benachbarte Kontrollzone des US-Militärplatzes Spangdahlem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 25. August aktiv sein wird und Bitburg zum Fly-in mit sehr vielen Flugzeugen rechnet, ist es empfehlenswert, die Vorschläge von Bitburg Info als Orientierungshilfe anzunehmen und den Platz nur über einen der beiden Einflugpunkte von Norden aus anzufliegen. Das entlastet Flugleiter wie Piloten.

Holdings sind nicht vorgesehen. Dafür gibt es aber eine ATIS. Auf der Frequenz 123,275 MHz können Piloten die aktuelle Landerichtung bereits 25 NM vor Erreichen des aktuellen Einflugflugpunkts abhören. Die Meldung bei Bitburg Info auf der Frequenz 118,700 MHz in Deutsch oder Englisch (ohne Einleitungsanruf!) erfolgt zehn Minuten vor Erreichen des Einflugpunkts nur unter Nennung der Kennung, des Musters sowie der Position, mehr nicht! Eine individuelle Beantwortung des Anrufs durch Bitburg Info wird es nicht geben. Stattdessen wird nur die aktuelle Pistenrichtung durchgegeben. Der Einflug erfolgt dann gemäß der veröffentlichten Verfahren (siehe Karten mit den Strecken im aerokurier 8/2007, S.38/39 beziehungsweise Beschreibung unten auf dieser Seite). Bitte kein Funk mehr ab Einflugpunkt und auf den weiteren Streckenteilen. Für ausreichende Staffelung sorgen! Der Verkehr wird per Fernglas vom Boden aus beobachtet und kann im Bedarfsfall von dort gelenkt werden. Auch für Luftfahrzeuge, die ATIS nicht empfangen können, gilt beim Erstanruf: Kennung, Muster und Position.

Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen müssen Wartezeiten in Kauf genommen werden, daher ist auf ausreichenden Treibstoffvorrat zu achten. Notfälle haben Vorrang vor allem anderen Verkehr. Sollte eine Notlage entstehen, halten die Piloten Funkstille; sie werden von Bitburg Info informiert, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.

Grundsätzlich ist Bitburg kein Zollflugplatz. Für Ein- und Ausreise aus Nicht-Schengen-Staaten am 25. August gilt jedoch: Zollabfertigung ist zwischen 10 Uhr und 15 Uhr (lokal) möglich, Zollmeldung von der Website des Flugplatzes Bitburg herunterladen (www.flugplatz-bitburg.de).

Jets und Luftfahrzeuge, deren Spannweite mehr als 15 Meter betragen, unterliegen am 25. August PPR. Anmeldung unter Tel.: +496561/96360. Details zum Tankprozedere erhalten die Piloten am Infostand. Während die Avgas-Betankung vom Tankwagen aus erfolgt, gibt es Jet-A1 (Kerosin) ausschließlich an der Tankstelle.

Spielen wir die Landemöglichkeiten einfach mal durch:
Bei Betrieb der Piste 24 - und das ist nach neuesten Wetterprognosen die Piste, die am 25. August aufgrund des vorherrschenden Westwinds aktiv sein dürfte - gilt folgendes Anflugverfahren: Einflugpunkt ist der Bitburger Stausee nördlich der Stadt. Auch er ist markant, weithin gut sichtbar und gilt für alle Anflüge auf die 24, egal aus welcher Himmelsrichtung sich das Luftfahrzeug dem Platz nähert. Die Koordinaten lauten: 06 26’19’’ O, 50 01’ 06’’ N. Vom Stausee fliegt man zunächst mit Steuerkurs 155 Grad. Nach Überfliegen eines größeren Waldstücks ist der neue Steuerkurs 120 Grad bis zur B51 (Einfahrtbereich des Flugplatzgeländes). Von dort geht es gemäß Sichtanflugkarte in den rechten Gegenanflug für die Piste 24. Überflüge der Ortsteile Masholder und Mötsch sind zu vermeiden. Achtung: Eindrehen in den rechten Queranflug zur 24 vor Erreichen des Ortes Hüttingen und des Flusses Kyll!

Bei Betrieb der Piste 06: Alle anfliegenden Luftfahrzeuge orientieren sich am Einflugpunkt "Autobahnkreuz Bitburg" (Koordinaten: 06 31’40’’ O, 50 02’22’’ N). Ein Foto der markanten Straßenkreuzung ist oben am Anfang dieser Seite zu sehen. Über der Kreuzung der Bundesstraße B51/Autobahn A60 beginnt der Einflug für die Piste 06. Der gesamte Flugverkehr für die 06 wird ausschließlich über diesen Einflugpunkt abgewickelt. Achtung: Die Kontrollzone Spangdahlem grenzt östlich und südlich an das Gelände des Flugplatzes Bitburg!

Für die Landerichtung 06 fliegt man vom Autobahnkreuz ein Stück parallel zur B51 nach Süden (Steuerkurs: zirka 155 Grad). Im weiteren Flugverlauf lässt man die Stadt Bitburg rechts liegen und fliegt in etwa parallel zum Flusstal der Kyll. Kurz vor Erreichen des Flugplatzgeländes (Waldkante) dreht man zwischen dem Ortsteil Mötsch und dem Flugplatzgelände in den Gegenanflug zur 06. Die Platzrundenhöhe beträgt 2200 ft MSL. Nach Überfliegen der B51 (in etwa auf Höhe der Abfahrt zum Flugplatzgelände) kann in den Queranflug zur 06 eingedreht werden (siehe AIP, Sichtanflugkarte Bitburg).

Für alle Piloten, die am 25. August Bitburg anfliegen, gilt: Im Nahbereich des Platzes besondere Aufmerksamkeit der Luftraumbeobachtung schenken. Luftfahrzeuge, die sich aus Süden dem Flugplatz nähern, überfliegen den Verkehrslandeplatz in mindestens 3700 ft MSL und ordnen sich im Norden eigenständig in den Anflugverkehr ein. 

Landung und Parken

Auch nach der Landung gilt: Unnötigen Funkverkehr vermeiden und den nachfolgenden Piloten die Chance geben, auch mit Bitburg Info kommunizieren zu können. Achtung: Zügig rollen! Bodenpersonal, bekleidet mit leuchtend gelben Signalwesten und ausgestattet mit Signalzeichen, leitet die Luftfahrzeuge am Boden über die Abrolleinmündungen zu ihren Parkpositionen.

Am Luftfahrzeug werden Piloten und Passagiere begrüßt. Zu Fuß oder per Shuttle geht es dann zum Infostand. Piloten, die mit Flugplan anfliegen, müssen diesen nach der Landung selbstständig bei AIS-Center unter Tel.: +49 69 / 78072500 schließen. Adäquat gilt dies auch für das Öffnen eines Flugplans vor dem Start.

Abflug und Ausflug
Für den Abflug gilt: Starten ohne Funk. Die Infofrequenz bleibt nach Möglichkeit frei für FIS. Nach Anlassen des Motors wird das Flugzeug vom Bodenpersonal zur aktiven Schwelle geleitet. Der Motorcheck sollte auf dem Weg dorthin, spätestens jedoch am Rollhalt erfolgen. Der Start erfolgt dann auf Signal des Einweisers. Bei Betrieb der Piste 06 fliegt man nach Erreichen des Bahnendes bis zum Kyll-Tal (links des Flusses bleiben), dann auf Steuerkurs 335 Grad parallel zum Tal etwa vier Kilometer. Von dort kann der geplante Kurs aufgenommen werden. Bei Betrieb der Piste 24 fliegt man fünf nautische Meilen (zirka neun Kilometer) in Bahnverlängerung und nimmt dann seinen gewünschten Kurs auf. Die Mindestflughöhe sollte 2000 ft MSL betragen.

Motorsegler und ULs können nach dem Start auf Höhe des Towers nach Norden abdrehen; dies gilt für beide Startrichtungen. Auch hier ist die Mindestflughöhe von 2000 ft MSL zu berücksichtigen. Noch ein Hinweis für die Planung des Rückflugs: Sonnenuntergang ist in Bitburg am 25. August um 18.36 Uhr (UTC) beziehungsweise 20.36 Uhr lokal.           (rst)






  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

aerokurier 12/2016

aerokurier
12/2016
23.11.2016

Abonnements
Digitalabo
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Pilot Report Me 262
- Reise: Südwest-Frankreich
- Pilot Report Remos GXiS
- Trixy Spirit
- Flugzeug einmotten
- Ventus Generation 3
- Fliegen über der Kalahari

Gebrauchtflugzeuge, Luftfahrtzubehör, Reiseangebote und vieles mehr:

aerokurier Online-Markt

aerokurier iPad-App